Upper Deck Entertainment
 
 
Event Datum Ort
Gen Con August 10-13 Indy
Spiel Essen October 19-22 Germany
Gen Con November 16-19 So Cal
News Archives

Das Quest Log – Jekyll and Hyde
By Tim Willoughby
2/22/2007


Innerhalb des WoW TCG, gibt es einige Klassen, die leicht ein eine Reihe verschiedener Rollen fallen kann, aber keine davon ist so vielseitig wie der Druide. Zwischen mächtigen Heilfertigkeiten und eher aggressiven Möglichkeiten wie Sternenfeuer kann der Druide so ziemlich alles tun was er will. Ein Druide mag nicht so unmittelbar gut in irgend etwas bestimmten sein, wie seine Mitbewerber, aber seine Vielseitigkeit zählt bestimmt. Allein der Blick auf Natürliche Auslese macht klar, dass ein wenig von allem zu können, Teil der Strategie des Druiden ist.
 
Es gibt einige Karten bei denen es wahrscheinlich scheint, dass ein Druide sie immer spielen wird. An der Spitze der Liste steht Anregen. Während es sein kann, dass es einen Druiden gibt, der in der Bärengestalt bleiben will und sich deshalb entscheidet diese mächtige Karten-Zieh-Fähigkeit nicht zu nutzen, scheint es wahrscheinlich, dass der Nutzen den Ärger dennoch wert wäre. Das ist eine Rare Karte die man mitnehmen sollte, Leute, da ich nicht sehe, dass sie irgendwann in der nächsten Zeit schlechter werden wird. Wenn mehr Sets erscheinen, kann es durchaus sein, dass eine der Druiden Strategien über die Maße mächtig wird.
 
In Folge dessen wird Natürliche Auslese (entschuldigt bitte das Wortspiel) immer angemessen benannt sein. Danach fängt der Spass an, da ein Druide vollkommen unterschiedliche Wege zum Ziel finden kann.
 

Zunächst einmal haben wir den BraveStar-mäßigen “Stärke des Bären” Plan. Natürliche Verteidigung kann euch recht schnell absurde Mengen an Rüstung geben, während eure Teufelssaurier Gamaschen und Grünwelpenrüstung einige nette Verbesserungen bieten – was am notwendigsten dabei ist, Verbesserungen die sich aufsummieren. Je mehr günstige Lederrüstungen verfügbar sind, desto mächtiger wird das werden. Währenddessen sind Raubtierschläge das Fähigkeits-Gegenstück zu einer Waffe, nur eines das sich glücklicherweise aufsummieren kann. Ja, es ist erforderlich, dass ihr euren Helden in Bärengestalt bringt um dahin zu kommen, aber das hinzubekommen ist wirklich nicht zu schwer. Hieb ist mein liebster Weg um das hinzubekommen, aber Bärengestalt selber ist auch ok; es ist ein konsistenter Weg um sicher zu stellen, dass ihr euch selber dann und wann in „normale“ Gestalt zurückbringen könnt, um ein paar Karten zu ziehen oder ein wenig zu heilen.

 
Da Bärengestalt eurem Helden natürlich auch Beschützer verleiht, könnt ihr vielleicht ein wenig gieriger sein was Verbündete angeht, die erfordern das sie einen oder zwei Züge überleben. Ich persönlich nehme gerne ein paar Tricks aus dem Hexenmeister Kontrolldeck. Medoc Spiritwarden und einige andere sich erschöpfende Verbündete einzubauen, wie Melgwy Pingzot und Lt. Commander Dudefella, hilft dabei ein unglaubliches Feld aufzubauen das schwer zu schlagen ist. Anders als beim Hexenmeister würde ich auch noch einige Heiler zu der Mischung hinzufügen, da euer Held, ungeachtet der Rüstung, einiges an Schlägen wird einstecken müssen. Freya Lightsworn, wäre, da sie billig und effizient ist, eine großartige Wahl.
 
Als Siegbedingungen gibt es zwei, die mir unmittelbar in den Sinn kommen. Da ist der „Schlag den Leuten mit König Magni Bronzebeard ins Gesicht“ Plan (der ziemlich atemberaubend ist) und der Kontrollplan, mit dem ich im Moment einige Probleme habe ihn nicht zu empfehlen. Da gibt es auch noch den recht verführerischen Plan, den ganzen Weg mit Wissensbewahrer Darian zu gehen. Dieser ist vielleicht noch ein wenig abgehoben, aber das bärige Kontrolldeck sieht auf jeden Fall nach einer ganzen Mege Spaß aus.
 
Für eine aggressivere Strategie, scheint die Horde besser geeignet zu sein. Euren Helden als wildes Tier für eine Menge angreifen zu lassen erscheint manchmal als eine gute Wahl, und für die Horde ist in die Gestalt zu gehen eindeutig eher ein Weg um zuzuschlagen als um zu verteidigen. Unterstützung zu haben macht hierbei Sinn, und einige ohnehin schon eindrucksvolle Verbündete mit Druiden Verstärkungen zu versehen ist verlockend. Während viele Spieler sich in den Freuden von Wormwood + Machtwort: Seelenstärke gesonnt haben, ist es mir eine Pflicht mitzuteilen, dass Wormwood + Urzeitliche Besserung + Mal der Wildnis vollkommen irre ist. Meist zieht ihr genug Karten, um einfach dahin zu kommen und wenn ihr an den Punkt kommt, werden die meisten Strategien um Verbündete schnell in den Himmel gesprengt. Angenehmerweise kann das verbessern von Verbündeten auf recht gut in der Verteidigung eingesetzt werden, zum Beispiel mit Ophelia Barrows (beinahe eine Pflichtkarte in Horde Decks in meiner Region, wo so viel Wiederbeschaffung gespielt wird, die einfach dadurch gebrochen werden kann, dass sie tote Verbündete einfach aufisst) die mit jeder Verbesserung sogar noch besser wird.
 
Während wir uns weiter bewegen erwarte ich wirklich, dass es in der nahen Zukunft eine Reihe von starken Druiden Decks geben wird. Für mich ist das interessanteste an ihnen, das Potential ihren Modus zu wechseln, das sie von Angriff in Verteidigung wechseln können, einfach abhängig von der Situation. Diese Art von Anpassungsfähigkeit, die noch durch eine starke Nutzung des Side Decks verbessert werden kann, machen Druiden zu einem echten Wettbewerbsteilnehmer.
 
Habt Spaß und Glück,
 

Tim „Grade gelandet“ Willoughby

 

Tims Geheimnis ist, dass er keine Superkräfte hat. Er hat allerdings eine Garderobe mit vielen nahezu identischen T-Shirts. Also ist er ein wenig wie Batman. Nur das er ein wenig mehr spiele spielt und ein bischen mehr lächelt.