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Von Anfang an: Eure Match-Ups analysieren | By Jason Grabher-Meyer | | 2/20/2007 |

Willkommen zurück! Seit Neujahr habe ich diese Kolumne benutzt um verschiedene Wege zu zeigen auf die man ein Spiel auswerten kann. Wir haben uns Karten Menge angesehen, Ressourcenvorteil, Nützlichkeit, Synergie, Strategie und Taktik, alle aus der Perspektive Spielentscheidungen aufgrund unserer eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu treffen. Ein Thema das sich durch all diese Artikel gezogen hat, war die Notwendigkeit einen realistischen Blick für Glück und Verantwortlichkeit zu entwickeln World of Warcraft ist ein TCG, bei dem sehr viel Können erforderlich ist, also war ich schnell damit, immer wieder zu wiederholen, wie wichtig ihr, die Spieler, dabei seid Erfolg zu haben.
Nachdem wir das alles nun eingeführt haben, können wir uns nun einer breiteren Perspektive bedienen.: Manchmal gibt das Deck das ihr spielt entweder euch oder eurem Gegner einen Vorteil, und das muss nicht unbedingt etwas mit euch als Spieler zu tun haben. Es kann etwas so subtiles sein wie ein Wettbewerber, der eine handvoll Karten spielt die eure zentrale Spielstrategie angreifen oder auch etwas so massives, wie ein Deck das gebaut wurde, extra um das eines anderen zu schlagen. Aber ob ihr wollt oder nicht, ihr werdet im Wettkampf eine einfachere Zeit haben, wenn ihr wißt, wogegen ihr in aller Regel gewinnen werdet und was dazu tendiert gegen euch zu gewinnen.
Match-Ups zu untersuchen ist ein angenehmer Weg um eine recht umfangreiche Aufgabe in mundgerechte Happen zu zerlegen. Ein Matchup ist einfach der Wettkampf zwischen zwei Decks. Das ist auf einem grundlegenden Level erst einmal recht einfach, aber ein Matchup wirklich genau zu untersuchen um etwas sinnvolles heraus zu ziehen, erfordert eine ganze Reihe verschiedener Kenntnisse und jeder davon rechtfertigt eine Diskussion.
Unterschiedliche Matchups wahrnehmen
Der erste Schritt dahin, die Stärke eures Decks gegen die anderen im Wettbewerb zu ermitteln, besteht darin diese Wettbewerber in Kategorien einzuteilen. Ihr müsst in der Lage sein die Decks zu unterscheiden gegen die ihr gespielt habt und genug von ihnen verstehen um so auseinanderzuhalten. Manchmal ist das einfach, weil die Heldenkarte eures Gegners euch einen Eindruck davon gibt, was er oder sie auf den Tisch bringen wird; nichts desto trotz, da man jeden Helden auf unterschiedliche Weisen spielen kann, ist das nicht immer eine einfache Angelegenheit.
In der Lage zu sein ein Match-Up auszuwerten ist aus zwei Gründen wichtig. Zuerst einmal könnt ihr keine Daten über ein Spiel das ihr beendet habt sammel und es mit früheren Informationen kombinieren, wenn ihr keine Ahnung davon habt, gegen was ihr gespielt habt. Wenn ihr gerade damit fertig seid Gorebelly niederzuschlagen, ihr aber nicht wißt ob es ein Solo-Deck war, oder eines mit mehr Unterstützung durch Verbündete, dann werdet ihr nicht viel lernen können. „Mein Deck hat Gorebelly geschlagen!“ ist nicht wirklich eine wertvolle Informatio, da eure Strategie gut gegen eine Version dieses Decks sein kann, aber wertlos gegen eine andere. Match-Ups zu erkennen ist eine Mindestanforderung um die Informationen zu sammeln die wir brauchen.
Zur selben Zeit, wenn ihr erst einmal die Informationen gesammelt und an der richtigen Stelle abgelegt habt, müßt ihr auf dem Floor in der Lage sein diese Informationen aus dem Stehgreif abzurufen. Je schneller ihr erkennt gegen was ihr spielt, desto einfach wird es sein voirher erworbenes Wissen abzurufen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das Gute ist, dass es nicht schwer ist ein Matchup zu erkennen, wenn man gegen eine Vielzahl unterschiedlicher Decks spielt. Wenn ihr aufmerksam seid, und ihr relativ viele unterschiedliche Gegner habt, dann werdet ihr ohne großen Aufwand in der Lage sein eine vernünftige Wissensdatenbank anzulegen. Aber seid vorsichtig, wenn bestimmte Decks bei euch in der Gegend nicht gespielt werden. – ihr könntet zu den Regionals gehen und euch plötzlich mit einem Match-Up konfrontiert sehen, dass ihr gar nicht kennt.
Informationen sammeln
Ok, ihr habt nun also eine gute Idee davon, wogegen ihr gerade gespielt habt, und ihr wisst wie ihr die verschiedenen Decks erkennt. Das ist ein guter Anfang, aber eben nur ein Anfang. Sobald ihr die Kategorien angelegt habt und wisst woran ihr sie erkennt, werdet ihr Daten sammeln müssen. Andernfalls habt ihr das Gegenstück zu einem leeren Karteikasten und das wäre nicht besonders nützlich für euch.
Wie einige der anderen Methoden die wir uns zuvor angesehen haben, läßt sich Matchup Analyse ganz leicht in die Routine nach einem Spiel einflechten. Wann immer ihr gewonnen oder verloren habt, überdenkt nocht einmal wie das Spiel gelaufen ist und schaut euch die kritschen Punkte auf beiden Seiten an. Während die Systeme die wir uns bisher angesehen haben, meist eher mit den unglücklichen Begebenheiten beschäftigt waren, werden wir dieses Mal alles in die Rechnung einbeziehen. Es kann zwar verführereisch sein, sich eher auf die schlechten matchups zu konzentrieren, um zu versuchen sie zu verbessern, aber ihr müsst sicherstellen, dass ihr auch wisst was eure guten matchups sind und warum. Wenn ihr zum Beispiel einige Karten in eurem Deck habt, die gegen eine bestimmte Strategie helfen sollen und ihr benötigt sie nicht, weil ihr ohnehin schon ein gutes Matchup habt, dann könntet ihr diesen Raum in eurem Deck benutzen um Karten einzufügen, die das Matchup gegen andere Decks verbessern würden. Den Erfolg zu verstehen ist ebenso wichtig wie den Grund der Niederlage zu sehen.
Wenn ihr einen Anfang bracuht um eine Match Betrachtung vorzunehmen, schlage ich vor, dass ihr euch die folgenden Fragen stellt wenn das Spiel vorbei ist:
- “Warum habe ich gewonnen?” (oder verloren)
- „Mit welchen Problemen konnte ich umgehen?“ (und mit welchen nicht?)
- „Welche Herausforderungen habe ich dem Gegner gestellt? Wie Effektiv waren diese?“
- „Sah es so aus als hatte ich Kontrolle über das Spiel?“ (und wenn es so aussah, hat es auch zu einem Sieg geführt? Wenn der Gegner die Kontrolle hatte, hat er auch gewonnen?)
- „War irgendeine besondere Karte oder eine kombination von Karten ein besonderes Problem für mich? Waren bestimmte meiner Karten oder Kombos besodners schlimm für den Gegner?“
Fragen wie diese bieten in aller Regel wertvolle Informationen zum Matchup. Es ist wichtig, dass, nachdem ihr alle beantwortet habt, ihr euch auch fragt : Warum? (Warum war ich in der Lage diese Probleme zu lösen? Warum hatte ich die Kontrolle über das Spiel? Und so weiter..) Denkt bitte daran, dass während die meisten dieser Fragen offene Enden haben, sie meist eher mit einzelnen Karten oder Strategien zu tun haben, als mit Entscheidungen in einer bestimmten Situation. Eure Fähigkeiten und eure Taktik haben sicherlich einen Einfluß darauf, wie ihr euch in bestimmten Match-Ups schlagt, aber diese wirklich zu analysieren ist mehr eine Frage der Deckkonstruktion und der Kartenauswahl. Wenn ihr euch eine bestimmte Paarung von Decks heraussucht, solltet ihr immer davon ausgehen, dass beide Spieler mit Kompetenz an die Sache herangehen. Es gibt nicht viel, dass man aus einem Spiel lernen kann, das voll von Fehlern ist.
Die Perspektive bewaren
Dieser Punkt führt uns gleich zu dem nächsten: Ihr must in der Lage sein den Wert der grundlegenden Informationen zu ermitteln die ihr sammelt. Während die Ähnlichkeit der Decks unterschiedlicher Spieler die Grundlage aller Match-Up Analyse ist, sind nicht alle Spielerfahrungen gleich beschaffen. Es kann sein, dass euer Gegner ein gutes match-Up gegen euch hat und dennoch andauernd schlecht zieht. Das selbe ist auch im umgekehrten Fall wahr und es ist allzu einfach, über kritisch mit dem eigenen Deck zu sein, nachdem einige Spiele durch Pech entschieden wurden.
Glück ist nicht der einzige Faktor, der die Bedeutung einer Partie in dieser Berechnung verändern kann. Wie ich bereits angemerkt habe, kann schlechtes Spiel auf einer von beiden Seiten die Daten verfälschen. Es kann schwer sein euch selber zu fragen, ob ihr vielleicht nur deshalb gewonnen habt, weil euer Gegner einen Fehler gemacht hat – es kann sogar noch schwerer sein euch selber für einen Fehlschlag zu kritisieren, wenn ihr eine Fragwürdige Entscheidung in einem guten Match-Up getroffen habt. – aber in beiden Fällen ist Erfahrung hilfreich. Es kostet Zeit zu lernen eure Fehler zu kritisieren und sogar noch mehr Zeit eure Siege zu kritisieren, aber es ist Nnotwendig dies im Kopf zu haben, wenn ihr Experten darin werden wollt Match-Ups zwischen unterschiedlichen Decks zu analysieren.
Um dieses Ziel ist zu erreichen, ist Spieltesten mit Freunden, mit verschiedenen Decks eine häufige methode, die Turnierspieler wählen, um verläßliche Informationen zu erhalten. Indem man das selbe Match-Up immer wieder und wieder spielt, entwickelt man nicht nur seine eigenen Fähigkeiten, sondern sortiert auch die „schlechten Spiele“ aus, die nicht unbedingt die wahre Natur des Match-Ups wiederspiegeln. Ihr könnt entweder zum ausdrücklichen Zweck Informationen zu sammeln spielen, oder einen Decktyp einfach gegen verschiedene Gegner testen. Wie auch immer, je mehr Ergebnisse ihr habt um sie zu vergleichen, desto wahrheitsgemäßer werden eure Ergebnisse werden. Es gibt keinen Weg drum herum – Übund erschafft Perfektion und einige Dinge brauchen einfach Zeit.
All die Information anwenden
Ihr habt nun einen guten Eindruck davon, was euer Deck schlägt, und womit es Probleme hat. Was nun?
Es gibt verschiedene Dinge die ihr anders machen könnt um eure Siegchancen gegen bestimmte Decks zu erhöhen. Die drastischste ist eure gesamte Strategie zu ändern. Glücklicherweise gibt es eine Menge anderer Wege euer Deck in bestimmten Match-Ups zu verbessern, ohne das ursrüngliche Deck Design über den Haufen zu werfen, und darin liegt das eigentliche Ziel dieses ganzen Prozesses.
Wenn ihr ein Match-Up analysiert habt und feststellt, dass es ein Problem gibt, dann habt ihr verschiedene Optionen um das zu korrigieren. Vielleicht könnt ihr einige der Karten austauschen die ihr benutzt, und stattdessen einige Verbündete, Fähigkeiten oder Quests spielen die euch dabei helfen. Zum Beispiel könntet ihr, wenn ihr ein Verbündeten basiertes Deck spielt und Probleme mit Decks habt, die eure Schlüsselcharaktere zerstören, ein paar Chasing A-Me 01 spielen, die das Problem einfach beheben. Diese Art bestimmte Karten zu benutzen um auf bestimmte Match-Ups einzugehen wird der Inhalt des Artikels der nächsten Woche sein, also werde ich die Feinheiten bis dahin verschieben.
Ihr könnt ausserdem das Gleichgewicht der Karten die ihr spielt verschieben und die Mengen in den Kartengruppen gegeneinander verschieben. Wenn ihr feststellt, dass ihr gegen bestimmte Decks in einem bestimmten Zug besonders schwach seit, könnte ihr mehr Verbündete in euer Main oder Side Deck bringen, die für diesen Zug bestimmt sind. Andersherum, wenn ihr feststellt, dass eine Karte besonders gut gegen ein bestimmtes anderes Deck ist, könnt ihr weitere Kopien davon in euer Side Deck bringen.
Denkt daran, dass es oft mehrere Karten gibt, die ähnlich Funktionen erfüllen und diese Möglichkeiten zu erforschen kann wirklich wertvoll sein. Der Spieler eines Schurken mag sich entscheiden Entwaffnen statt Rüstung Schwächen zu verwenden, oder mit Schleier der Nacht experimentieren wenn er zuvor mit Auflauern gespielt hat. Ein Magier wird vielleicht Verwandlung anstelle von Bezwingen spielen wollen. Noch ausgefeilter ist es, verschiedene Karten mit ähnlichen Effekten zu benutzen, weil ihr damit experimentiert in welchen Mengen ihr sie benutzen wollt, abhängig von dem Feld das ihr erwartet. Ihr habt viele Möglichkeiten, und da sich Durch das dunkle Portal nähert, zeigen sich am Horizont nur noch mehr.
Nächste Woche werden wir in die Einzelkartenstrategie eintauchen, definieren worum es sich dabei handelt und ihre Rolle in der Match-Up Analyse verdeutlichen. Fürs erste, wenn ihr bisher noch nicht daran gedacht habt, eure verschiedenen Match-Ups zu vergleichen, probiert es einfach mal aus, wenn ihr in der nächsten Woche das WoW TCG spielt. Es ist eine wichtige Fähigkeit die man erlernen muss und vielleicht seid ihr davon überrascht, wie gut ihr darin seid.
-Jason Grabher-Meyer
Der kanadische Autor Jason-Grabher Meyer ist seit vier Jahren professionel in der Spieleindustrie beschäftigt und hat für Magazine, Webseiten, Universitätsvorlesungen und andere Veröffentlichungswege gearbeitet. Er ist es immer noch nicht müde, Dinge in Schafe zu verwandeln.
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